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Keine industrielle Produktion ist ohne Emissionen möglich. Diese Emissionen können in unterschiedlichen Mengen anfallen. Die Fritz Blanke GmbH & Co. KG verfolgt grundsätzlich die Strategie

Vermeiden | Aufbereiten | Entsorgen

die in allen Bereichen des Unternehmens umgesetzt wird.

Für die vielfältigen Reinigungsprozesse werden große Mengen Wasser benötigt. Das Wasser wird aus dem am Firmengelände vorbei fließenden Fluss entnommen. Nach aufwendigen Filtrationsprozessen wird das Wasser den Produktionsprozessen zugeführt oder für die Dampferzeugung genutzt.

Moderne Kläranlagentechnologie stellt sicher, dass das benutzte Wasser nach den Fertigungsprozessen über einen chemisch physikalischen Endprozess bestens gereinigt wird.
Parallel zu den Möglichkeiten der Abwasserreinigung werden in zunehmendem Maße Vermeidungsstrategien angewandt. Durch Bilanzierung der Abwasserinhaltsstoffe, die aus den eingesetzten Veredlungsprozessen resultieren, ist es möglich, schon vor Einsatz kritischer Stoffe, Maßnahmen zu ergreifen. Durch Gewässeruntersuchungen wird regelmäßig die Auswirkung der Abwassereinleitung auf die Gewässergüte geprüft. Aufwendige Untersuchungen unter Einbeziehung des Fischbestandes bestätigen, dass die Einleitung des gereinigten Abwassers ohne messbaren Einfluss auf den Lebensraum Fluss ist.

Trocknungs- und Fixierprozesse gehören zu den wesentlichen Fertigungsschritten in der Textilveredlung. Es kann zu Abluftbelastungen kommen, wenn parallel zur Trocknung warenverändernde Ausrüstungshilfsmittel verwendet werden. Die Abluft aus den Trocknungsaggregaten setzt sich aus den Bestandteilen Wasserdampf und aus geringen Mengen anderer Inhaltsstoffe zusammen.
Jeder Prozess wird einzeln betrachtet und die Abluftinhaltsstoffe werden bilanziert, um den Anteil der anderen Inhaltsstoffe innerhalb der durch gesetzliche Regelungen vorgeschriebenen Grenzen zu halten. Durch diese Berechnungen sind präzise Aussagen möglich, die vor Produktionsbeginn schon in der Entwicklungsphase berücksichtigt werden, um die Abluftbelastung zu minimieren.

Dieser Weg des vorbeugenden produktionsintegrierten Umweltschutzes ist immer effizient und führt zu einer Reduzierung der Umweltbelastung.

Damit entfallen eventuelle Reinigungsprozesse von umweltrelevanten Reststoffen. Abfälle lassen sich bei einer industriellen Produktion nicht vermeiden, aber durch die konsequente Anwendung der 3-fach-Strategie
Vermeiden – Aufbereiten – Entsorgen verringern.

Seit Jahren erstellen wir Abfallbilanzen, um den Überblick über Umfang und Art der Abfälle zu bekommen. Mit kompetenten Entsorgungs-Unternehmen werden Wege gesucht, um die Abfälle zu verwerten: Stoffreste und Folienabfälle werden recycelt und wiederverwendet. Klärschlämme, die durch permanente Analyse nachweisbar keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten und laut Klärschlammverordnung ohne weiteres zur Düngung von Böden eingesetzt werden könnten, werden zur Rekultivierung von Abraumhalden eingesetzt. Andere Reststoffe, die nicht weiter verwendbar sind, werden energetisch verwertet.

Durch Offenlegung der Abfallbilanz kann sich die interessierte Öffentlichkeit über die Mengen und Entsorgungswege informieren.

Wir arbeiten ständig an der Verbesserung unserer Umweltbilanz, geplant ist die Einführung eines Umweltmanagement-Systems nach DIN EN ISO 14001

Weiteres regelmäßig unter Aktuelles